Sitzend im Schnee ist es Zeit den Sonnenseiten des Herbstes nachzufühlen, das waren schöne Touren, im fremdsprachigem Deutschland.




03.11. Schwäbisch- Gmünd.


Radroute 98786 - powered by Bikemap


Aktuell zahlreiche Winterfahrten im Bielefelder Umland. Der Teutoburger Wald, die Senne. Schöne verschneite Winterlandschaften.


Herbst Radtour Bielefeld – Bremen 10/2008

07.10. Dienstag
Nachdem ich meinen Kram zuhause fertig hatte und mein Radl gepackt hatte, was nicht so einfach war, denn ich mußte erst die neu befestigten Gurte ausprobieren.
Irgendwie habe alles raufgekriegt und mal wieder Mordsschwer das Gefährt .
Die Schaltung machte auch mucken. Also mußte noch ein Werkstattstop her. Auf zu Horst – Dieter. Der hat dann ein neuen Zug eingebaut und alles prima eingestellt. Dann kriegte ich noch ein Schild vom Weserradweg hintendran, wo Bielefeld – Bremen drauf stand. Gut bepackt und mit fittem Radl, ging es die Aa bis Herford und dann die Werre bis Bad Oeynhausen runter, Dort habe ich erstmal eine Rast in der Sonne jn einem schönen Park gemacht. Danach bin ich zur Werrremündung und links der Weser bis Porta Westfalica.


Immer leicht bergab und mit Rückenwind. In Minden bin ich in die Schiffsmühle eingekehrt. Eine Restauration direkt an der Weser, Gut gestärkt ging es bis Minden Stadt. Dort fiel mir eine ehemalige Arbeitskollegin ein, die in Minden wohnt, Ich rief sie an und wir verabredeten uns in der Schiffsmühle. Eine Stunde später, es fing schon an zu dämmern, schaffte ich es mich aus dem guten Gespräch zu lösen und konnte meine Fahrt fortsetzten. Mein Plan, Bremen an einem Tag zu erreichen, rückte in weite Ferne. Aber Schritt für Schritt. Es folgte dann Petershagen nach 100 Kilometern, Dort bin ich bei einem Chinesen eingekehrt und stärgte mich mit Bami Goreng – mmmmhhhh – lecker. Dort war es dann auch endgültig Dunkel. Ab dort kanngte ich die Strecke links der Weser auch nicht mehr, Auf gut ausgeschilderten Radwegen, schaffte ich es noch bis Stolzenau, wo ich dann nach 130 Kilometern erschöpft in einer Schutzhütte einen guten Schlafplatz fand.

Mittwoch, den 08.10.

Der erste Verkehr weckte mich dann bei hell werden. Weiter gings, etwas gerädert, bis Nienburg an der Weser durch schöne Landschaften und Dörfer. Ich passierte auch mehrere Kanäle und habe einer Schleusung eines Binnenschiffes beigewohnt. An der Schleuse fand ich einen Quittenbaum und leckere Früchte. Da wurden meine Satteltaschen voll gepackt, für lecker Marmelade. Unterwegs immer wieder schöne Dörfer und eine Stiftskirche in Bücken. Dann erreichte ich Hoya und suchte den Bahnhof, fand ihn, aber keine Bahnverbindung mehr. Also weiter bis Eystrup und dann in den Zug nach Bremen. Es waren bereits 160 Kilometer gefahren und ich war am Ende meiner Kräfte. In Eystrup in den Zug und ade der schönen Weser gesagt, ich komme hierhin noch zurück.
Von Bremen noch nach Lilienthal, mit Umweg noch durch das Blockland. Dann nach 210 Kilometern bei meiner Mutter angekommen. Die schöne Fahrt hat erst einmal ihr Ende. Jetzt wird das Bremer Umland erkundet.




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